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Schwermetalle

„Wir finden regelmässig Schwermetalle in Textilien“, so Herr Buschmann, Vorsitzender des Kölner Katalyse-Instituts für Umweltforschung. Durch mangelnde Kontrollen importierter Kleidung gelangen viele vergiftete Kleidungsstücke aus Billiglohnländern zu uns. In den meisten dieser Länder sind giftige Stoffe wie Schwermetalle nicht verboten und gelangen so über Umwege zu uns.

 

 

Zu den Schwermetallen werden üblicherweise Edelmetalle wie Bismut, Eisen, Kupfer, Blei, Zink, Zinn, Nickel, Cadmium, Chrom und Uran gerechnet.  

Viele Schwermetalle werden von der Natur benötigt, kommen sie jedoch in zu hoher Konzentration vor, können diese für Menschen und Pflanzen toxisch sein. Eine Anreicherung der Schwermetalle im Boden und somit in den Pflanzen entsteht zum Beispiel durch die bergmännische Gewinnung von Schwermetallen und deren Verarbeitung, Düngemittelherstellung, die Verbrennung von Kohle oder Müll und weitere Quellen.

 

So gelangen einige dieser Schwermetalle über den Boden, das Grundwasser oder Dünger in die Baumwollpflanzen und reichern sich dort an. Bei der Weiterverarbeitung zu Textilien bleiben viele Schwermetalle erhalten.

 

 

Schwermetalle wie z. B. Cadmium oder Blei wirken in zu hoher Konzentration krebserregend. Besonders gefährlich wird es auch, da diese Verbindungen wasser- und fettlöslich sind. So wird es den Stoffen leicht gemacht sich aus den Materialien zu lösen und über die Haut oder in einigen Regionen auch über das Trinkwasser aufgenommen zu werden.

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