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Foodwaste

Stellt euch eine Lastwagenkette von Zürich nach Sizilien vor, gefüllt mit Essen. Schwer vorstellbar, richtig? Aber genau das ist ist die Menge an Essen, die in der Schweiz jährlich wegschmissen wird, obwohl sie noch essbar wäre. Nein, das ist nicht alles Essen im Haushaltsmüll, Foodwaste beginnt noch bevor ihr irgendwas im Supermarkt kaufen könnt, oft noch bevor Essen weiter verabeitet wird.

 

Genaugenommen fängt Lebensmittelverschwendung schon in der Landwirtschaft an. Viel Obst oder Gemüse wird aussortiert, weil es nicht den „Schönheitsnormen“ der Endverbraucher entspricht. Diese Lebensmittel werden aussortiert und im Besten Fall weiterverarbeitet. In den meisten Fällen werden viele dieser Produkte einfach weggeschmissen. Dies nennt man Lebensmittelverlust.

 

Zum Lebensmittelverlust zählen auch die Produkte, die durch Unfälle oder schlechte Kühl- und Transportketten unbrauchbar werden. Unfälle wie einen LKW-Unfall zum Beispiel oder kaputte Produktionsmaschinen.

Die eigentliche Lebensmittelverschwendung fängt bereits im alltäglichen Konsumverhalten an. Durch Überproduktionen und Sonderangebote decken wir uns mit mehr Lebensmitteln ein, als wir brauchen. Oft kaufen wir einfach nach Lust und Laune und merken zu spät, dass wir keine Verwendung für die Produkte haben und werfen sie weg. Ein weiterer Grund für Lebensmittelverschwendung sind zu grosse Portionen oder es schmeckt nicht. Ein weiterer sehr ausschlaggebender Punkt in der Lebensmittelverschwendung ist ein viel diskutierter: Das Haltbarkeitsdatum. Viele Produkte werden schon am Ablauftag nicht mehr angerührt.

Statt auf unsere Instinkte wie Geruchs- oder Geschmackssinn zu vertrauen, lassen wir uns von Daten leiten, die oft viel zu früh angesetzt werden.

 

 

In den kommenden zwei Wochen bekommt ihr weitere Fakten über Foodwaste und ein paar Möglichkeiten vorgestellt, wie sich Lebensmittelverschwendung eindämmen lässt. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.

Kontakt

 

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