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Aus dem Nähkästchen... eine neue Erkenntnis

Meine Lieben, heute möchte ich mit mit euch eine Erkenntnis teilen, die, wie ich finde etwas spät gekommen ist, das heisst erst mit Kind gekommen ist, aber mir in der Zeit vor Baby und Familie nie in den Sinn gekommen wäre: Meine Einstellung gegenüber Müttern bzw. Familien.

 

Man könnte sagen, ich war schon etwas fies Müttern gegenüber. Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch sagen, ich hatte ja keine Ahnung, was es bedeutet schwanger zu sein und ein Kind zu erziehen. Jetzt weiss ich es und schüttele ab und zu den Kopf (über mein früheres Ich).

 

 

Ich konnte nicht nachvollziehen, warum Kinder nicht öfter mal länger aufbleiben dürfen oder was es bedeutet, wenn die Kleinen um 17 Uhr einschlafen. Ja, dessen Tragweite kennen nur Eltern. Ein schlafendes Kind am späten Nachmittag bedeutet ein quietschfideles Kind zur Bettgehzeit.  

Und was überhaupt machen Mamis denn den ganzen Tag? Irgendwie konnte ich mir das einfach nicht vorstellen. So ein bisschen Haushalt und Kinderbetreuung, dafür haben sie doch den ganzen Tag Zeit. Mittlerweile weiss auch ich, was Mütter so den ganzen Tag lang machen und ich bin baff, wie viel Zeit allein mit Körperpflege (Windel wechseln, Baden, eincremen, etc.) draufgeht oder allein die Essensvorbereitung, Füttern oder Essen lassen, Kind waschen und das Esszimmer gleich mit. Es ist wirklich unglaublich.

 

Ach ja und das Mittagsschläfchen, da kann man doch mal entspannen, dachte ich. Ab und zu schon, aber es gibt da so viele Dinge, die ohne die Kleinen erledigt werden müssen oder einfach schneller gehen, dass das Mittagsschläfchen im Nu vorbei ist. Die wohlverdiente Pause findet da irgendwie keinen Platz mehr.

 

Also liebe Mamis, alle die ihr vor mir Mütter geworden seid, nachträglich zolle ich euch den nötigen Respekt, ziehe den Hute und entschuldige mich für genervte Blicke (die kriege ich jetzt nämlich auch schon mal ab)!

 

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