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Kate, Bot und Bäa....

Alle die jetzt auch gerade ein Kleinkind haben, das zu reden beginnt, verstehen vielleicht, was mein Sohn da meint. Genau, Katze, Brot und Bär. Bei ihm geht aber noch einiges mehr, wobei ich da wohl am meisten verstehe oder rein interpretiere.

 

Die ersten richtigen und deutlichen Worte eines Kindes sind die schönsten. Bei uns waren es neben den Klassikern „Nein“, Mami“, „heiss“ und so weiter auch „Bitte“ (biete) und „Danke“. Ich verstehe eh schon ungemein viel von dem, was mein Kleiner so von sich gibt und platze fast vor Stolz und Freude.

 

Das ist ein weiterer Schritt am Leben intensiver Teil zu haben, sich auszutauschen und dass, was man will, deutlich zu machen (geht zwar auch mit beissen und schlagen....). Ein sehr schöner Schritt, der ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Ist aber eigentlich in der natürlichen Entwicklung eines Kindes nichts besonderes, früher oder später reden sie. Das faszinierende daran ist der ganze Prozess, die Gestik und Mimik, das verzweifelte ringen nach Worten und der überlegende Blick, wie man wohl am Besten zu dem kommt, was man will. Ein manchmal sehr erfolgreiches, manchmal ein weniger erfolgreiches aneinanderreihen von Silben und Lauten, dass bei den Grossen so leicht von den Lippen geht. Und doch wird jeder noch so kleine Erfolg gefeiert, wie Olympiamedaillen – hehe, Eltern halt.

 

So, nun aber zur grossen Gretchen-Frage: Soll man aktiv fördern oder alles seinen Lauf lassen? Meine Meinung, auf natürliche Art fördern. Das kann durch gemeinsames singen und Geschichten erzählen passieren, Fingerreime und so weiter. Dabei lieben Kinder übrigens Wiederholungen. Diese brennen sich ein, ebenso wie die Floskeln der Eltern, die immer wieder kommen. Ab und zu ein neues Lied ins Programm nehmen und mehr braucht es wirklich nicht. Kinder lernen intuitiv und spielerisch ganz nach ihrem individuellen Tempo.

Wer noch ein klein wenig mehr tun möchte, Lärm vermeiden, ständiges Radio und Fernsehen vermeiden, auch beim Schlafen. Durch die permanenten Hintergrundgeräusche kann sich das Gehirn nicht auf eine Sache konzentrieren, weil es im Hintergrund abgelenkt ist und arbeitet.

  

Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächsten Worte meines Kleinen und bleibe ganz entspannt.

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